Die Kleinregion Südliches Weinviertel präsentiert mit der WEIN.VIERTEL.STUNDE-Plattform ein neues Online-Tool, das Lebensqualität und nachhaltige Mobilität in den Mittelpunkt stellt.
Die Plattform zeigt auf einer interaktiven Karte, welche Einrichtungen – von Nahversorgern über Schulen und Arztpraxen bis hin zu Freizeitangeboten – in 15 Minuten erreichbar sind. Ergänzt wird sie durch ein Regions-Dashboard mit Echtzeitinformationen wie Wetter, Veranstaltungen oder Apothekenöffnungszeiten sowie durch einen Lebensqualitäts-Check, der Standortanalysen für jeden beliebigen Ort ermöglicht.
„Die Plattform ist ein echter Mehrwert für unsere Bevölkerung und ein wichtiges Instrument für die Weiterentwicklung unserer Region“, betont Bürgermeisterin und Obfrau Verena Gstaltner-Berl.
Zielgruppen sind neben den Bewohner:innen auch Zuzügler:innen, Betriebe, Tourist:innen und engagierte Bürger:innen. Die Plattform unterstützt bei Standortentscheidungen, Mobilitätsfragen und Investitionen – und eröffnet neue Chancen für regionale Entwicklung.
Idee und Umsetzungskonzept, Projektleitung: Alexander Wimmer, Sarah Ritzerow, KLAR!- und Kleinregionsmanager, DIin Martina Scherz, GFin von im-plan-tat Raumplanungs-GmbH & Co KG
Innovation und technische Umsetzung: Christoph Blank, GF von weavs, DI Peter Matzanetz, PLACEQU GmbH , DI Norbert Frese, Consultant
Gefördert wird das Projekt durch die IÖB-Toolbox aus Mitteln des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK).
Unter dem Motto „Gemeinde digital denken“ fand in der Kleinregion Südliches Weinviertel ein interaktiver Workshop der Digi-Schmiede der Dorf- & Stadterneuerung statt. Rund 20 Teilnehmende, darunter Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Amtsleiterinnen und Amtsleiter sowie Mitarbeitende aus den Gemeindeverwaltungen, nutzten die Gelegenheit, sich praxisnah mit digitalen Anwendungen und neuen Technologien auseinanderzusetzen. In dem etwa dreistündigen Format stand vor allem der Einstieg in die Digitalisierung im kommunalen Raum im Zentrum: Hemmschwellen abbauen, digitale Anwendungen kennenlernen, selbst ausprobieren und Erfahrungen mit Kolleg:innen aus der Region austauschen. Die Teilnehmenden erhielten konkrete Impulse, wie etwa Einsatzfelder für Künstliche Intelligenz im Gemeindealltag, einfache IT-Anwendungen oder Kommunikationstools. Die Kleinregion möchte mit dieser Initiative zeigen, dass Digitalisierung nicht nur Trend, sondern Chance ist – für Verwaltung, Bürgernähe und effiziente Prozesse gleichermaßen. Die Digi-Schmiede bietet dabei eine neutrale Basisorientierung: Ziel ist nicht Überzeugen, sondern Orientierung. „Wir wollen unsere Gemeinden im Südlichen Weinviertel fit machen für die digitale Zukunft – gemeinsam, praxisnah und auf Augenhöhe“, sagt ein Beteiligter. Im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen wurden konkrete Ideen diskutiert, etwa zur Einbindung digitaler Tools in Verwaltungsabläufe, Öffentlichkeitsarbeit oder Bürgerservices. Abschließend wurde vereinbart, dass bei Bedarf Vertiefungs-Module angeboten werden – etwa in KI-Bildbearbeitung oder weiteren Spezialanwendungen.
Bei strahlendem Spätsommerwetter wurde am Sonntag, den 7. September 2025, das Kleinregionsfest der Kleinregion Südliches Weinviertel im Spannberger Ortszentrum gefeiert. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Region nutzten die Gelegenheit, einen Tag im Zeichen von Erntedank, Musik und kulinarischem Genuss zu erleben.
Den feierlichen Auftakt bildete die Feldmesse mit dem Musikverein Spannberg, die ganz im Zeichen des Dankes für die Ernte stand. Anschließend eröffnete Moderator Willi Wiesinger gemeinsam mit den Ehrengästen das Fest. Unter den Grußwortrednern waren Bürgermeister Sandro Kaufmann, Kleinregions-Obfrau Bgm. Verena Gstaltner sowie Abg. zum NÖ Landtag René Lobner in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Auch Bezirkshauptfrau-Stv Wolfgang Merkatz, WKO-Obmann Andreas Hager und Kleinregionsmanager Alexander Wimmer und zahlreiche regionale Vertreter nahmen am Fest teil.
Das Kleinregionsfest 2025 zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Zusammenarbeit und Zusammenhalt in der Kleinregion Südliches Weinviertel sind. Dank des engagierten Einsatzes vieler örtlicher Vereine wurde das Fest zu einem Treffpunkt für alle Generationen – mit einer gelungenen Mischung aus Tradition, Musik, Genuss und Gemeinschaft.
Die Zukunft unserer Jugend in der Region
Am Montag, den 12. Mai 2025, fand in Schönkirchen-Reyersdorf die öffentliche Präsentation der Sozialraumanalyse der Kleinregion Südliches Weinviertel statt. Rund 25 Interessierte, darunter Bürgermeister:innen, Amtsleiter:innen, Jugendgemeinderät:innen sowie Vertreter:innen der LEADER-Region Weinviertel Ost, die das Projekt mit 70 % förderte, nahmen an der Veranstaltung teil und zeigten reges Interesse an den Ergebnissen.
Die Sozialraumanalyse wurde vom Team von YOU.BEST & GOOSTAV – Verein Tender, unter der fachlichen Leitung von Karina Kraus, durchgeführt. Ziel der Analyse war es, die Lebensrealitäten und Bedürfnisse von Jugendlichen zwischen 12 und 23 Jahren in den 13 Mitgliedsgemeinden der Kleinregion zu erfassen und Empfehlungen für jugendgerechte Angebote abzuleiten.
„Jugendliche sind die Gestalter:innen von morgen – es ist unsere Verantwortung, ihre Stimmen ernst zu nehmen und ihnen passende Strukturen anzubieten“, betonte Verena Gstaltner, Obfrau der Kleinregion Südliches Weinviertel, in ihrer Begrüßung. Sie unterstrich die Relevanz des Projekts für eine zukunftsorientierte Regionalentwicklung.
Kleinregionsmanager Alexander Wimmer führte aus: „Die Ergebnisse liefern uns eine fundierte Entscheidungsgrundlage für zukünftige Projekte. Besonders erfreulich ist, dass viele Jugendliche gerne in ihrer Region bleiben möchten – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Daran wollen wir gemeinsam weiterarbeiten.“
Ein zentrales Anliegen der Studie war auch die Frage nach der Notwendigkeit Mobiler Jugendarbeit. In mehreren Gemeinden zeigte sich hier deutliches Potenzial, während in anderen Orten bestehende Strukturen gut funktionieren.
Südliches Weinviertel, 29. April 2025 – Die Bürgermeisterin von Bad Pirawarth, Verena Gstaltner, wurde am gestrigen Tag einstimmig zur neuen Obfrau der Kleinregion Südliches Weinviertel sowie der KLAR!-Region (Klimawandel-Anpassungsmodellregion) gewählt. Sie folgt damit auf Stefan Flotz, der die Region in den vergangenen Jahren als Obmann mitgestaltet hat. Neu in der Runde wurden die Bürgermeister von Prottes, Spannberg und Matzen-Raggendorf (entschuldigt) begrüßt.
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen meiner Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen“, so Gstaltner nach ihrer Wahl. „Unsere Gemeinden haben erkannt, dass viele Herausforderungen nur gemeinsam effizient und zukunftsorientiert bewältigt werden können – sei es in der Verwaltung, im Bürgerservice, im Gesundheits- und Sozialbereich oder bei der wirtschaftlichen Entwicklung und Raumplanung.“
Die Kleinregion Südliches Weinviertel (gegründet 2003) befindet sich seit einigen Jahren auf Erfolgskurs und konnte bereits zahlreiche Projekte konnten unter Kleinregionsmanager Alexander Wimmer erfolgreich umsetzen – weitere sind bereits in Planung. Zu den aktuellen Schwerpunkten zählen unter anderem:
· das Positionspapier zum Thema Leerstand,
· das Projekt „TrinkWasserWeitblick 2040“ sowie
· eine umfassende Sozialraumanalyse mit Fokus auf Jugendliche.
Diese und viele weitere Initiativen zeigen eindrucksvoll, wie stark die Zusammenarbeit in der Region bereits gelebt wird.
Die Kleinregion Südliches Weinviertel setzt seit Jahren auf interkommunale Zusammenarbeit, um Synergien zu nutzen, Kosten zu sparen und innovative Projekte für die Bürgerinnen und Bürger auf den Weg zu bringen. Die regionale Zusammenarbeit wird zudem im Rahmen der KLAR!-Initiative intensiviert, um konkrete Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel umzusetzen.
„Einer allein kann viel erreichen – gemeinsam erreichen wir noch mehr“, betont Gstaltner.
„Diese Überzeugung ist das Fundament unserer Arbeit in der Kleinregion.“
Kleinregionsmanager Alexander Wimmer ergänzt:
„Mit Bürgermeisterin Gstaltner haben wir eine engagierte, vernetzte und zukunftsorientierte Obfrau, die unsere regionalen Anliegen mit viel Elan weiter vorantreiben wird. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“
Die Kleinregion Südliches Weinviertel besteht aus den Gemeinden Auersthal, Bad Pirawarth, Ebenthal, Gaweinstal, Groß-Schweinbarth, Hohenruppersdorf, Matzen-Raggendorf, Prottes, Schönkirchen-Reyersdorf, Spannberg, Sulz im Weinviertel, Velm-Götzendorf und der Stadt Zistersdorf versteht sich als Motor für nachhaltige Entwicklung, regionale Identität und gelebte Kooperation.
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