Juni 2026

Künstliche Intelligenz für den Gemeindealltag Praxisnahe Schulung in Groß-Schweinbarth zeigte, wie ChatGPT Verwaltungsarbeit und Bürgerkommunikation erleichtern kann

Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Gemeindealltag – und genau hier setzte eine praxisnahe Schulung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Amtsstuben der Region an. Rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich am 1. Juni in Groß-Schweinbarth über die Möglichkeiten von ChatGPT und anderen KI-Werkzeugen für die tägliche Verwaltungsarbeit. Die fünfstündige Schulung wurde von Manuela Machner, KI-Expertin aus dem Fachgebiet Tourismus, geleitet. Im Mittelpunkt standen die Grundlagen künstlicher Intelligenz, Datenschutz sowie die praktische Anwendung im Gemeindealltag. Geübt wurden unter anderem zielführendes Prompting, Sprachfunktionen für Besprechungsnotizen und der Einsatz von KI bei Bürgerkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. In einer Praxiswerkstatt arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an konkreten Aufgabenstellungen aus ihrem Arbeitsalltag. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem kritischen Prüfen von Ergebnissen und Fakten. Eine Teilnehmerin betonte: „Gerade in kleineren Gemeinden kann KI helfen, Verwaltungsarbeit effizienter zu gestalten.“ Auch Kleinregionsmanager Alexander Wimmer zog ein positives Fazit: „Künstliche Intelligenz ist längst im Gemeindealltag angekommen. Wichtig ist ein sinnvoller und praxisnaher Umgang mit diesen Werkzeugen.“ Die Schulung zeigte, dass viele Routinetätigkeiten mit Unterstützung von KI deutlich schneller erledigt werden können und die vermittelten Techniken sofort einsetzbar sind.

Mai 2026

Digitalisierung in Gemeinden funktioniert am besten gemeinsam – genau das zeigte ein praxisnaher Workshop zum Digi-Check, bei dem Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter ihre Erfahrungen direkt miteinander austauschten.

Im Mittelpunkt stand nicht die Theorie, sondern konkrete Lösungen aus dem laufenden Gemeindealltag. Der vierstündige Workshop fand am 26. Mai 2026 in Bad Pirawarth statt und wurde von Christian Haider von der Dorf- und Stadterneuerung sowie Martin Stark von der Universität für Weiterbildung Krems geleitet. Grundlage für den Austausch bildeten zuvor ausgewertete Digi-Check-Fragebögen der teilnehmenden Gemeinden. Dabei wurde erhoben, welche digitalen Prozesse und Anwendungen in den Gemeinden bereits eingesetzt werden, wie gut diese funktionieren und welchen Mehrwert sie für Verwaltung und Abläufe bieten. Besonderes Augenmerk lag auf Themenbereichen, in denen die Gemeinden unterschiedlich weit fortgeschritten sind – etwa dort, wo einzelne Gemeinden bereits digitale Lösungen erfolgreich einsetzen, während andere noch am Beginn stehen. Im Workshop berichteten Gemeinden direkt aus der Praxis: Wie wurde eine digitale Lösung eingeführt? Welche Erfahrungen wurden gemacht? Wo liegt der konkrete Mehrwert? Gerade dieser offene Austausch sorgte rasch für intensive Diskussionen und viele praxisnahe Rückfragen zwischen den Gemeinden. Bürgermeister Hofer betonte die Bedeutung des gemeinsamen Lernens: „Gerade bei digitalen Themen ist der Erfahrungsaustausch zwischen den Gemeinden besonders wertvoll. Man muss nicht jede Lösung selbst neu erfinden.“ Visualisiert wurden die unterschiedlichen Entwicklungsstände und Themenbereiche auf einem digitalen Whiteboard. Gleichzeitig wurden mögliche Folgeaktivitäten gesammelt – etwa vertiefende Austauschtreffen oder Besuche in Gemeinden, die bestimmte Lösungen bereits erfolgreich umgesetzt haben. Auch Kleinregionsmanager Wimmer zog ein positives Fazit: „Der Workshop hat gezeigt, wie viel Wissen und Praxis bereits in den Gemeinden vorhanden ist. Wenn dieses Know-how geteilt wird, profitieren alle Gemeinden der Region.“

Februar 2026

Kleinregion Südliches Weinviertel zieht Bilanz und blickt in die Zukunft Generalversammlung am 19. Februar: Fokus auf Klimawandelanpassung, Jugend und regionale Zusammenarbeit

Bei der Generalversammlung und anschließender Vorstandssitzung der Kleinregion Südliches Weinviertel am Donnerstag, dem 19. Februar, zogen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der 13 Mitgliedsgemeinden Bilanz über das vergangene Arbeitsjahr und stellten die Weichen für die kommenden Monate. Präsentiert wurde dabei auch der aktuelle Tätigkeitsbericht. Eines der größten Projekte der vergangenen Jahre, ist die WEIN.VIERTEL.STUNDE – Plattform, die das Südliche Weinviertel als Region der kurzen Wege darstellt. Die Kleinregion Südliches Weinviertel zeigt seit Jahren, wie wirkungsvoll interkommunale Zusammenarbeit sein kann. Viele Herausforderungen lassen sich gemeinsam nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltig bewältigen. 

Obfrau Bürgermeisterin Verena Gstaltner-Berl betonte die Bedeutung dieses Miteinanders: „Unsere Gemeinden haben erkannt, dass zentrale Zukunftsthemen – vom Klimaschutz bis zur regionalen Entwicklung – nur gemeinsam erfolgreich angegangen werden können. Die Kleinregion ist dafür eine starke Plattform.“ Ein wesentlicher Schwerpunkt bleibt auch 2026 die KLAR!-Region Südliches Weinviertel. Geplant sind zahlreiche Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel – darunter Projekte zu Begrünung, Wassermanagement, Bewusstseinsbildung sowie zur klimafitten Gestaltung öffentlicher Räume. 

Kleinregionsmanager Alexander Wimmer hob die Rolle der Kleinregion als verbindendes Netzwerk hervor: „Die Kleinregion ist längst mehr als ein organisatorischer Zusammenschluss. Sie ist ein aktives Netzwerk, das Projekte initiiert, Förderungen koordiniert und Gemeinden miteinander verbindet. Gerade bei der Klimawandelanpassung, bei Gemeindekooperationen sowie in den Bereichen Kinderbetreuung und Jugend zeigt sich, wie wertvoll diese Zusammenarbeit ist.“

Jänner 2026

Lange Nacht der Jugendarbeit

Bei der „Langen Nacht der Jugendarbeit“ am 14. Jänner in Gaweinstal erhielten Vertreter:innen von Jugendvereinen und Gemeinden neue Impulse zur kommunalen Jugendarbeit. Fachinputs vom Institut für Jugendkulturforschung zu den Lebenswelten von Gen Z und Gen Alpha, Informationen der Jugend:Info NÖ sowie Einblicke in das LEADER-Projekt „NextGen.Weinviertel“ zeigten zeitgemäße Wege der Jugendbeteiligung auf.

In Diskussionen und Gruppenarbeiten wurde deutlich, wie vielfältig Jugendarbeit vor Ort ist und wie wertvoll der regionale Austausch sein kann.

Gemeinsam mit den Kleinregionen Südliches Weinviertel, Land um Laa und dem Weinviertler Dreiländereck hat die LEADER Region Weinviertel Ost dieses erste Austauschformat veranstaltet. Ziel der Veranstaltung war es, Maßnahmen zu entwickeln, damit sich Jugendliche im Weinviertel langfristig wohlfühlen und ihre Zukunft in ihren Heimatgemeinden sehen.

Presseaussendung

Veranstaltungen

13.09.2026 Niedersulz
Kleinregionsfest im Weinviertler Museumsdorf Niedersulz - Ein Fest der Kleinregion Südliches Weinviertel

16.09.2026 Gaweinstal
1. Das sensationelle Winterhochbeet Reihe: Kraft schöpfen - KLAR! im eigenen Garten

19.09.2026 Franziskusweg
Jubiläums Pilgerwochenende 19. - 20.9.2026

02.10.2026 Franziskusweg
Franziskanischer Abend - GOTTES BarmHERZigkeit erfahren

11.10.2026 Franziskusweg
BürgermeisterInnen-Wallfahrt

18.11.2026 Gaweinstal
2. Gesunder Boden, gesunde Nahrung Reihe: Kraft schöpfen - KLAR! im eigenen Garten

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