Mai 2026

2. Weinviertler Wasserkonferenz brachte Gemeinden, Landwirtschaft und Fachwelt zusammen

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Gemeinden, Landwirtschaft, Wissenschaft und Regionalentwicklung nahmen an der 2. Weinviertler Wasserkonferenz teil, um über aktuelle Herausforderungen rund um Wasser, Klima und nachhaltige Flächennutzung im Weinviertel, im Quartier Wolkersdorf zu diskutieren. Die Konferenz der Weinviertler KLAR!-Regionen machte deutlich, dass die Folgen des Klimawandels in der Region bereits spürbar sind. Längere Trockenperioden, sinkende Wasserverfügbarkeit in den Böden sowie zunehmende Starkregenereignisse stellen Gemeinden, Landwirtschaft und Bevölkerung vor große Herausforderungen. Im Rahmen mehrerer Fachvorträge präsentierten Expertinnen und Experten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie praxisnahe Lösungsansätze. Klaus Haslinger von GeoSphere Austria sprach über neue Erkenntnisse zu hydrometeorologischen Extremereignissen infolge des Klimawandels. Thomas Weninger vom Bundesamt für Wasserwirtschaft beleuchtete die Wasserverfügbarkeit in niederösterreichischen Böden und mögliche Maßnahmen zum Wasserrückhalt. Josef Eitzinger von der BOKU University thematisierte den Wasserbedarf und optimierte Wassernutzung in der Nutzpflanzenproduktion. Josef Liebmann-Holzmann von der Universität Graz stellte Vorteile multifunktionaler Biodiversitätsstreifen für Wasser- und Bodenschutz vor. Ergänzt wurde das Programm durch Edgar Blumauer von der NÖ Agrarbezirksbehörde, der Möglichkeiten der Flurplanung im ländlichen Raum präsentierte. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Landwirtschaft und regionalen Akteurinnen und Akteuren. Nachhaltiges Flächenmanagement, Biodiversität und eine klimafitte Gestaltung der Landschaft wurden als zentrale Zukunftsthemen genannt. „Die Herausforderungen rund ums Wasser können nur gemeinsam gelöst werden. Genau dafür braucht es Austausch, Zusammenarbeit und regionale Lösungen“, betonten die Veranstalterinnen und Veranstalter der Weinviertler KLAR!-Regionen. Die Weinviertler Wasserkonferenz versteht sich als Plattform für Vernetzung, Wissenstransfer und die Entwicklung konkreter Maßnahmen für eine nachhaltige und klimafitte Zukunft der Region. Mehr Informationen zu den Aktivitäten der Weinviertler KLAR!-Regionen gibt es unter orte-von-morgen.at/klar

April 2026

„Leerstand – kost vü – bringt nix“

Angesichts steigenden Bodenverbrauchs und wachsender Leerstände startet die KLAR! Südliches Weinviertel ein neues Projekt. Die LeerstandsHilfe unterstützt Eigentümer gezielt und leistet gleichzeitig einen Beitrag zu Klimaschutz und Ortskernbelebung.

Initiiert durch die KLAR! südliches Weinviertel, gemeinsam mit Baumeisterin DI Judith Eder, schafft das Projekt erstmals eine zentrale, niederschwellige Anlaufstelle für Fragen rund um leerstehende Immobilien. Über eine Hotline sowie per E-Mail können sich Eigentümer melden und eine kostenlose Erstberatung in Anspruch nehmen.
Das Südliche Weinviertel hat sich die letzten Jahre intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und auch ein Positionspapier zum Thema „Leerstand und Baulandmobilisierung“ ausgearbeitet und Ministerien und dem zuständigen der Landesregierung LHstv. Stephan Pernkopf vorgetragen. LHstv. Pernkopf zeigte sich begeistert von dieser neuen Initiative und ist gleich einer der ersten prominenten Unterstützer.

·        Wie kann ich die Finanzierung gestalten?

·        Wofür eignet sich mein Gebäude?

·        und vieles mehr

Die LeerstandsHilfe setzt genau hier an: Sie unterstützt Eigentümer dabei, bestehende Gebäude wieder in Nutzung zu bringen und zeigt konkrete Perspektiven auf – von Vermietung über Sanierung bis hin zu alternativen Nutzungskonzepten.

„Viele Eigentümer stehen vor komplexen Entscheidungen. Mit der LeerstandsHilfe schaffen wir eine erste, unkomplizierte Unterstützung, um neue Perspektiven für bestehende Gebäude zu entwickeln“, so DI Judith Eder.

Leerstand als Chance nutzen
Leerstand verursacht Kosten, Wertverlust und Arbeit – oder einfach gesagt: kost vü – bringt nix. Ein leerstehendes Einfamilienhaus kostet im Jahr ca. 3.300 Euro. Eine Vermietung hingegen kann jährliche Einnahmen von rund 10.000 Euro generieren. Die Aktivierung von Leerstand bedeutet daher nicht nur eine finanzielle Entlastung für Eigentümer, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur regionalen Entwicklung und Ressourcenschonung.

Die KLAR! Südliches Weinviertel lädt alle Eigentümer ein, dieses Angebot zu nutzen und gemeinsam einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region zu leisten.

Schulungstag für Gemeinden: Baumschutz & invasive Neophyten im Fokus

Wie schützt man Bäume auf Baustellen fachgerecht – und wie geht man mit invasiven Pflanzen um, die sich rasant ausbreiten? Genau diesen Fragen widmete sich ein intensiver Schulungstag für Bauhofmitarbeiter aus der Region. Es ging konkret um zwei Themen, zum einen „Fachgerechter Baumschutz auf Baustellen“ und zum andern um „Management von invasiven Neophyten“. 17 Teilnehmer aus 10 Gemeinden erhielten fundierte Einblicke in rechtliche Grundlagen, typische Schadbilder sowie konkrete Schutzmaßnahmen in der Praxis. Kursleiter Benedikt Wallner vom Maschinenring – Büro Naturraummanagement brachte es dabei anschaulich auf den Punkt: „Ein Baum hat einen Wert von rund 4.000 Euro. Eine ganze Baumreihe entspricht schnell dem Wert eines Sportwagens – nur wird der Schaden oft ganz anders bewertet.“ Besonders eindrücklich war auch sein Vergleich: „Wenn man Wurzeln kürzt, ist das so, als würde man jemandem das Gehalt kürzen – der Baum muss trotzdem überleben.“ Neben dem wirtschaftlichen Wert wurde auch die ökologische Bedeutung hervorgehoben: Bäume sorgen, neben vielen anderen Bereichen, auch etwa für deutlich kühlere Temperaturen – im Baumbereich kann es bis zu 10 Grad kühler sein.

Hier stellen die Bauhofmitarbeiter den Wurzelraum dieses Baumes dar, in dem sie sich ca. 1,5m von der Kronentraufe entfernen.

Der zweite Teil folgte umgehend „Management von invasiven Neophyten“. Hier ging es um das Erkennen, Verstehen und den richtigen Umgang mit gebietsfremden Pflanzenarten, die heimische Ökosysteme unter Druck setzen. Die Teilnehmer lernten relevante Arten im kommunalen Bereich zu erkennen, deren Ausbreitungsmechanismen zu verstehen und geeignete Maßnahmen zur Eindämmung zu setzen. Im Fokus stand dabei ein realistischer Zugang: Nicht immer ist eine vollständige Entfernung möglich – entscheidend ist ein gutes Management, um den Schaden möglichst gering zu halten. KLAR! Manager Alexander Wimmer betonte: „Es geht nicht nur ums Wissen, sondern ums richtige Handeln vor Ort. Gerade Bauhöfe spielen eine Schlüsselrolle, wenn es um den Schutz unserer Natur und Lebensqualität in den Gemeinden geht.“ Während am Vormittag beide Themenblöcke theoretisch behandelt wurden, stand am Nachmittag klar die Praxis im Mittelpunkt: Bei Begehungen von aktuellen Baustellen, wurde die Bauverlauf erörtert und es wurden Neophytenbestände vor Ort bestimmt und konkrete Maßnahmen direkt diskutiert. Der Schulungstag zeigte eindrucksvoll: Fachwissen, Bewusstsein und praktische Umsetzung gehen Hand in Hand. Ob Baumschutz auf Baustellen oder der Umgang mit invasiven Arten – gut geschulte Bauhofmitarbeiter sind ein zentraler Baustein für lebenswerte Gemeinden.

März 2026

Sicherheitsmesse in Prottes: Wichtige Impulse für mehr Vorsorge

Am Samstag, dem 21. März 2026, fand im Dorfzentrum Prottes die Sicherheitsmesse „Vorsorge verbindet – Was mache ich, wenn das Wetter verrückt spielt?“ statt. Von 9:00 bis 17:00 Uhr drehte sich alles um aktuelle Herausforderungen wie Extremwetter, Blackout oder Hochwasser sowie um konkrete Möglichkeiten der Vorsorge. Auch wenn die Besucherzahl überschaubar blieb, nutzten die anwesenden Interessierten die Gelegenheit intensiv, um sich umfassend zu informieren und direkt mit Expert:innen ins Gespräch zu kommen. Die persönliche Atmosphäre ermöglichte einen besonders regen Austausch und individuelle Beratung. 

Nach der Eröffnung durch Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Wolfgang Merkatz bot das Programm eine Reihe fundierter Fachvorträge mit starkem Regionalbezug. Gabriel Lang von der Energie- und Umweltagentur gab Einblicke in die Klimaentwicklung im Weinviertel, während Kurt Glock die regionale Wasserversorgung verständlich erklärte. Am Nachmittag informierte Stefan Kreuzer über Naturgefahren und die aktuelle Bedrohungslage in Niederösterreich. Thomas Hauser rundete das Programm mit praxisnahen Tipps zu Selbstschutz und Eigenverantwortung im Krisenfall ab. Ergänzend präsentierten Aussteller:innen vielfältige Lösungen – von Blackoutvorsorge über Photovoltaik-Insellösungen bis hin zu Hochwasserschutz und modernen Warnsystemen. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, konkrete Fragen zu stellen und individuelle Anliegen zu besprechen. 

Durch den Tag führte Alexander Wimmer, KLAR!-Manager der Region Südliches Weinviertel. 

Die Veranstaltung wurde vom Zivilschutz Gänserndorf in Kooperation mit der Klimawandelanpassungsmodellregion Südliches Weinviertel und der Klima- und Energie-Modellregion Marchfeld organisiert. Ziel war es, die Bevölkerung niederschwellig über Risiken zu informieren und praktische Vorsorgemaßnahmen aufzuzeigen. Auch mit kleinerem Publikum zeigte sich: Das Interesse an Vorsorge ist vorhanden – und gezielte Informationsangebote leisten einen wichtigen Beitrag, um Sicherheit und Eigenverantwortung in der Region zu stärken.

Vortragsreihe: Kraft schöpfen KLAR! im eigenen Garten

Naturblumenwiesen anlegen und pflegen im Garten

In der Bildungsakademie Gaweinstal fand am 18. März ein weiterer Vortrag aus der Reihe „Kraft schöpfen KLAR! im eigenen Garten“ statt. Dieses Mal drehte sich alles um das Thema „Naturblumenwiesen anlegen und pflegen im Garten“. Referentin Heidrun Obermeyer von der Initiative „Natur im Garten“ zeigte den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, wie sich mit einfachen Mitteln bunte und ökologisch wertvolle Blumenwiesen im eigenen Garten gestalten lassen. Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage, wie eine artenreiche Blumenwiese richtig angelegt wird – von der passenden Standortwahl über die richtige Bodenvorbereitung bis hin zur Auswahl geeigneter Saatgutmischungen. Dabei wurde deutlich, dass bereits kleine Wiesenflächen im Garten einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Nützlingen und Bestäubern leisten können. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der richtigen Pflege von Blumenwiesen. Da diese meist nur ein- bis zweimal pro Jahr gemäht werden müssen, sind sie besonders pflegeleicht und entwickeln dennoch eine beeindruckende Vielfalt an Blüten, die vom Frühling bis in den Herbst für Farbe im Garten sorgt. Gleichzeitig schaffen sie wertvolle Lebensräume für Bienen, Schmetterlinge und viele weitere Insekten. „Gerade im Weinviertel mit seinen zunehmend heißen und trockenen Sommern können naturnahe Gartenelemente wie Blumenwiesen einen wichtigen Beitrag zur Klimawandelanpassung leisten. Sie fördern die Biodiversität, benötigen wenig Pflege und bringen gleichzeitig viel Leben in den Garten“, betont KLAR!-Manager Alexander Wimmer. Auch Jakob Rieder von der Bildungsakademie Weinviertel zeigte sich erfreut über das große Interesse an der Vortragsreihe: „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich dafür interessieren, ihren Garten naturnah und zukunftsfit zu gestalten. Die Bildungsakademie bietet dafür eine ideale Plattform für Austausch und Wissenstransfer.“ Der Vortrag machte deutlich, wie Naturblumenwiesen nicht nur optisch eine Bereicherung für den Garten sind, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt leisten. Die Teilnehmenden erhielten zahlreiche praktische Tipps, wie sich auch im eigenen Garten mit wenig Aufwand ein buntes, summendes Naturparadies schaffen lässt.

Februar 2026

Kleinregion Südliches Weinviertel zieht Bilanz und blickt in die Zukunft Generalversammlung am 19. Februar: Fokus auf Klimawandelanpassung, Jugend und regionale Zusammenarbeit

Bei der Generalversammlung und anschließender Vorstandssitzung der Kleinregion Südliches Weinviertel am Donnerstag, dem 19. Februar, zogen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der 13 Mitgliedsgemeinden Bilanz über das vergangene Arbeitsjahr und stellten die Weichen für die kommenden Monate. Präsentiert wurde dabei auch der aktuelle Tätigkeitsbericht. Eines der größten Projekte der vergangenen Jahre, ist die WEIN.VIERTEL.STUNDE – Plattform, die das Südliche Weinviertel als Region der kurzen Wege darstellt. Die Kleinregion Südliches Weinviertel zeigt seit Jahren, wie wirkungsvoll interkommunale Zusammenarbeit sein kann. Viele Herausforderungen lassen sich gemeinsam nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltig bewältigen. 

Obfrau Bürgermeisterin Verena Gstaltner-Berl betonte die Bedeutung dieses Miteinanders: „Unsere Gemeinden haben erkannt, dass zentrale Zukunftsthemen – vom Klimaschutz bis zur regionalen Entwicklung – nur gemeinsam erfolgreich angegangen werden können. Die Kleinregion ist dafür eine starke Plattform.“ Ein wesentlicher Schwerpunkt bleibt auch 2026 die KLAR!-Region Südliches Weinviertel. Geplant sind zahlreiche Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel – darunter Projekte zu Begrünung, Wassermanagement, Bewusstseinsbildung sowie zur klimafitten Gestaltung öffentlicher Räume. 

Kleinregionsmanager Alexander Wimmer hob die Rolle der Kleinregion als verbindendes Netzwerk hervor: „Die Kleinregion ist längst mehr als ein organisatorischer Zusammenschluss. Sie ist ein aktives Netzwerk, das Projekte initiiert, Förderungen koordiniert und Gemeinden miteinander verbindet. Gerade bei der Klimawandelanpassung, bei Gemeindekooperationen sowie in den Bereichen Kinderbetreuung und Jugend zeigt sich, wie wertvoll diese Zusammenarbeit ist.“

Jänner 2026

Ein Abend mit Sigi Fink – Wetterwissen für Jung und Alt

Ein besonderer Abend ganz im Zeichen des Wetters begeisterte am 23. Januar über 100 Besucher:innen bei Lesungen mit dem bekannten Ö3-Wettermann Sigi Fink in der Bildungsakademie Weinviertel in Gaweinstal. Veranstaltet wurde das abwechslungsreiche Event von der KLAR! (Klimawandelanpassungsmodellregion) Südliches Weinviertel.

Der Abend bot zwei spannende Lesungen für unterschiedliche Altersgruppen. Den Auftakt machte eine Kinderlesung aus dem Buch „Der kleine Regentropfen Neo“. In dieser liebevoll gestalteten Geschichte vermittelte Sigi Fink jungen und junggebliebenen Zuhörer:innen auf spielerische Weise fundiertes Wetterwissen. Eingebettet in die abenteuerliche Reise des kleinen Regentropfens Neo erklärte er anschaulich, wie Saharastaub zu uns gelangt, wie sich Regen und Eiskristalle bilden und warum Regenbögen entstehen. Die Kombination aus Wissen und Fantasie sorgte für große Begeisterung beim jungen Publikum. Im Anschluss folgte ein Vortrag für Erwachsene mit Inhalten aus dem Buch „Fetzblau oder Schnieseln – Wetter verstehen und selbst vorhersagen“. Mit viel Erfahrung und Humor zeigte Sigi Fink, wie wir das Wetter, anhand typischer Wolkenformationen, durch das Beobachten von Wetterphänomenen sowie durch Tiere und Pflanzen, die sensibel auf bevorstehende Veränderungen reagieren, selbst deuten können. „Egal ob Kinder oder Erwachsene – alle konnten an diesem Abend etwas mitnehmen. Genau solche Veranstaltungen machen Wetterwissen und Klimawandel greifbar und fördern das Verständnis für unsere Umwelt. Wetter und Klima prägen unseren Alltag stark und da ist es uns ein Anliegen, Wissen altersgerecht und praxisnah weiterzugeben. Sigi Fink gelingt das auf beeindruckende Weise“, sagt Alexander Wimmer Kleinregions- und KLAR!-Manager. Mit insgesamt über 100 Besucher:innen war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Der Abend verband Unterhaltung, Wissen und Bewusstseinsbildung und zeigte eindrucksvoll, wie spannend und verständlich Wetter und Klima für alle Generationen vermittelt werden können.

Vortragsreihe: Kraft schöpfen KLAR! im eigenen Garten

Obst und Beeren im eigenen Garten

In der Bildungsakademie Gaweinstal fand am 21. Jänner ein weiterer spannender Vortrag der Reihe „Natur im Garten“ statt. Referentin Martina Liehl-Rainer vermittelte praxisnahe Tipps rund um das Thema „Obst und Beeren im eigenen Garten“. Im Fokus standen dabei die richtige Pflanzenauswahl, fachgerechter Schnitt sowie klimafitte Sorten, die auch zukünftigen Herausforderungen gewachsen sind. Früchte aus dem eigenen Garten sind nicht nur besonders schmackhaft, sondern auch gesund. Mit gezielter Planung und entsprechender Pflege lässt sich in nahezu jedem Garten erfolgreich Obst kultivieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten wertvolle Informationen zur richtigen Pflanzung, zu Schnittmaßnahmen und zur ökologischen Pflege. So können Probleme wie wurmige Äpfel oder von Läusen befallene Beerensträucher nachhaltig vermieden werden. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der großen Vielfalt an Obstsorten – von heimischen Wildobstsorten bis hin zu weniger bekannten, spannenden Exoten.

Fortsetzung der Vortragsreihe

Die Vortragsreihe wird fortgesetzt am 18. März mit dem Thema: „Naturblumenwiesen anlegen und pflegen im Garten“
Auch dieser Vortrag bietet wieder wertvolle Tipps für naturnahes Gärtnern und mehr Biodiversität im eigenen Grünraum.

Veranstaltungen

19.07.2026 Franziskusweg
Franziskusweg Weinviertel Richtung Mariazell

03.09.2026 Franziskusweg
Gelöbnis-Fußwallfahrt Hohenruppersdorf -Mikulov-Hohenruppersdorf

06.09.2026 Franziskusweg
Gelöbnis-Fußwallfahrt zu den Sieben Rusten

16.09.2026 Gaweinstal
1. Das sensationelle Winterhochbeet Reihe: Kraft schöpfen - KLAR! im eigenen Garten

19.09.2026 Franziskusweg
Jubiläums Pilgerwochenende 19. - 20.9.2026

02.10.2026 Franziskusweg
Planung! Barmherzigkeitsabend

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