Am Samstag, dem 21. März 2026, fand im Dorfzentrum Prottes die Sicherheitsmesse „Vorsorge verbindet – Was mache ich, wenn das Wetter verrückt spielt?“ statt. Von 9:00 bis 17:00 Uhr drehte sich alles um aktuelle Herausforderungen wie Extremwetter, Blackout oder Hochwasser sowie um konkrete Möglichkeiten der Vorsorge. Auch wenn die Besucherzahl überschaubar blieb, nutzten die anwesenden Interessierten die Gelegenheit intensiv, um sich umfassend zu informieren und direkt mit Expert:innen ins Gespräch zu kommen. Die persönliche Atmosphäre ermöglichte einen besonders regen Austausch und individuelle Beratung.
Nach der Eröffnung durch Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Wolfgang Merkatz bot das Programm eine Reihe fundierter Fachvorträge mit starkem Regionalbezug. Gabriel Lang von der Energie- und Umweltagentur gab Einblicke in die Klimaentwicklung im Weinviertel, während Kurt Glock die regionale Wasserversorgung verständlich erklärte. Am Nachmittag informierte Stefan Kreuzer über Naturgefahren und die aktuelle Bedrohungslage in Niederösterreich. Thomas Hauser rundete das Programm mit praxisnahen Tipps zu Selbstschutz und Eigenverantwortung im Krisenfall ab. Ergänzend präsentierten Aussteller:innen vielfältige Lösungen – von Blackoutvorsorge über Photovoltaik-Insellösungen bis hin zu Hochwasserschutz und modernen Warnsystemen. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, konkrete Fragen zu stellen und individuelle Anliegen zu besprechen.
Durch den Tag führte Alexander Wimmer, KLAR!-Manager der Region Südliches Weinviertel.
Die Veranstaltung wurde vom Zivilschutz Gänserndorf in Kooperation mit der Klimawandelanpassungsmodellregion Südliches Weinviertel und der Klima- und Energie-Modellregion Marchfeld organisiert. Ziel war es, die Bevölkerung niederschwellig über Risiken zu informieren und praktische Vorsorgemaßnahmen aufzuzeigen.
Auch mit kleinerem Publikum zeigte sich: Das Interesse an Vorsorge ist vorhanden – und gezielte Informationsangebote leisten einen wichtigen Beitrag, um Sicherheit und Eigenverantwortung in der Region zu stärken.
In der Bildungsakademie Gaweinstal fand am 18. März ein weiterer Vortrag aus der Reihe „Kraft schöpfen KLAR! im eigenen Garten“ statt. Dieses Mal drehte sich alles um das Thema „Naturblumenwiesen anlegen und pflegen im Garten“. Referentin Heidrun Obermeyer von der Initiative „Natur im Garten“ zeigte den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, wie sich mit einfachen Mitteln bunte und ökologisch wertvolle Blumenwiesen im eigenen Garten gestalten lassen.
Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage, wie eine artenreiche Blumenwiese richtig angelegt wird – von der passenden Standortwahl über die richtige Bodenvorbereitung bis hin zur Auswahl geeigneter Saatgutmischungen. Dabei wurde deutlich, dass bereits kleine Wiesenflächen im Garten einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Nützlingen und Bestäubern leisten können.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der richtigen Pflege von Blumenwiesen. Da diese meist nur ein- bis zweimal pro Jahr gemäht werden müssen, sind sie besonders pflegeleicht und entwickeln dennoch eine beeindruckende Vielfalt an Blüten, die vom Frühling bis in den Herbst für Farbe im Garten sorgt. Gleichzeitig schaffen sie wertvolle Lebensräume für Bienen, Schmetterlinge und viele weitere Insekten.
„Gerade im Weinviertel mit seinen zunehmend heißen und trockenen Sommern können naturnahe Gartenelemente wie Blumenwiesen einen wichtigen Beitrag zur Klimawandelanpassung leisten. Sie fördern die Biodiversität, benötigen wenig Pflege und bringen gleichzeitig viel Leben in den Garten“, betont KLAR!-Manager Alexander Wimmer.
Auch Jakob Rieder von der Bildungsakademie Weinviertel zeigte sich erfreut über das große Interesse an der Vortragsreihe: „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich dafür interessieren, ihren Garten naturnah und zukunftsfit zu gestalten. Die Bildungsakademie bietet dafür eine ideale Plattform für Austausch und Wissenstransfer.“
Der Vortrag machte deutlich, wie Naturblumenwiesen nicht nur optisch eine Bereicherung für den Garten sind, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt leisten. Die Teilnehmenden erhielten zahlreiche praktische Tipps, wie sich auch im eigenen Garten mit wenig Aufwand ein buntes, summendes Naturparadies schaffen lässt.
Bei der Generalversammlung und anschließender Vorstandssitzung der Kleinregion Südliches Weinviertel am Donnerstag, dem 19. Februar, zogen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der 13 Mitgliedsgemeinden Bilanz über das vergangene Arbeitsjahr und stellten die Weichen für die kommenden Monate. Präsentiert wurde dabei auch der aktuelle Tätigkeitsbericht. Eines der größten Projekte der vergangenen Jahre, ist die WEIN.VIERTEL.STUNDE – Plattform, die das Südliche Weinviertel als Region der kurzen Wege darstellt. Die Kleinregion Südliches Weinviertel zeigt seit Jahren, wie wirkungsvoll interkommunale Zusammenarbeit sein kann. Viele Herausforderungen lassen sich gemeinsam nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltig bewältigen.
Obfrau Bürgermeisterin Verena Gstaltner-Berl betonte die Bedeutung dieses Miteinanders: „Unsere Gemeinden haben erkannt, dass zentrale Zukunftsthemen – vom Klimaschutz bis zur regionalen Entwicklung – nur gemeinsam erfolgreich angegangen werden können. Die Kleinregion ist dafür eine starke Plattform.“ Ein wesentlicher Schwerpunkt bleibt auch 2026 die KLAR!-Region Südliches Weinviertel. Geplant sind zahlreiche Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel – darunter Projekte zu Begrünung, Wassermanagement, Bewusstseinsbildung sowie zur klimafitten Gestaltung öffentlicher Räume.
Kleinregionsmanager Alexander Wimmer hob die Rolle der Kleinregion als verbindendes Netzwerk hervor:
„Die Kleinregion ist längst mehr als ein organisatorischer Zusammenschluss. Sie ist ein aktives Netzwerk, das Projekte initiiert, Förderungen koordiniert und Gemeinden miteinander verbindet. Gerade bei der Klimawandelanpassung, bei Gemeindekooperationen sowie in den Bereichen Kinderbetreuung und Jugend zeigt sich, wie wertvoll diese Zusammenarbeit ist.“
Ein besonderer Abend ganz im Zeichen des Wetters begeisterte am 23. Januar über 100 Besucher:innen bei Lesungen mit dem bekannten Ö3-Wettermann Sigi Fink in der Bildungsakademie Weinviertel in Gaweinstal. Veranstaltet wurde das abwechslungsreiche Event von der KLAR! (Klimawandelanpassungsmodellregion) Südliches Weinviertel.
Der Abend bot zwei spannende Lesungen für unterschiedliche Altersgruppen. Den Auftakt machte eine Kinderlesung aus dem Buch „Der kleine Regentropfen Neo“. In dieser liebevoll gestalteten Geschichte vermittelte Sigi Fink jungen und junggebliebenen Zuhörer:innen auf spielerische Weise fundiertes Wetterwissen. Eingebettet in die abenteuerliche Reise des kleinen Regentropfens Neo erklärte er anschaulich, wie Saharastaub zu uns gelangt, wie sich Regen und Eiskristalle bilden und warum Regenbögen entstehen. Die Kombination aus Wissen und Fantasie sorgte für große Begeisterung beim jungen Publikum. Im Anschluss folgte ein Vortrag für Erwachsene mit Inhalten aus dem Buch „Fetzblau oder Schnieseln – Wetter verstehen und selbst vorhersagen“. Mit viel Erfahrung und Humor zeigte Sigi Fink, wie wir das Wetter, anhand typischer Wolkenformationen, durch das Beobachten von Wetterphänomenen sowie durch Tiere und Pflanzen, die sensibel auf bevorstehende Veränderungen reagieren, selbst deuten können. „Egal ob Kinder oder Erwachsene – alle konnten an diesem Abend etwas mitnehmen. Genau solche Veranstaltungen machen Wetterwissen und Klimawandel greifbar und fördern das Verständnis für unsere Umwelt. Wetter und Klima prägen unseren Alltag stark und da ist es uns ein Anliegen, Wissen altersgerecht und praxisnah weiterzugeben. Sigi Fink gelingt das auf beeindruckende Weise“, sagt Alexander Wimmer Kleinregions- und KLAR!-Manager. Mit insgesamt über 100 Besucher:innen war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Der Abend verband Unterhaltung, Wissen und Bewusstseinsbildung und zeigte eindrucksvoll, wie spannend und verständlich Wetter und Klima für alle Generationen vermittelt werden können.
In der Bildungsakademie Gaweinstal fand am 21. Jänner ein weiterer spannender Vortrag der Reihe „Natur im Garten“ statt. Referentin Martina Liehl-Rainer vermittelte praxisnahe Tipps rund um das Thema „Obst und Beeren im eigenen Garten“. Im Fokus standen dabei die richtige Pflanzenauswahl, fachgerechter Schnitt sowie klimafitte Sorten, die auch zukünftigen Herausforderungen gewachsen sind. Früchte aus dem eigenen Garten sind nicht nur besonders schmackhaft, sondern auch gesund. Mit gezielter Planung und entsprechender Pflege lässt sich in nahezu jedem Garten erfolgreich Obst kultivieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten wertvolle Informationen zur richtigen Pflanzung, zu Schnittmaßnahmen und zur ökologischen Pflege. So können Probleme wie wurmige Äpfel oder von Läusen befallene Beerensträucher nachhaltig vermieden werden. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der großen Vielfalt an Obstsorten – von heimischen Wildobstsorten bis hin zu weniger bekannten, spannenden Exoten.
Fortsetzung der Vortragsreihe
Die Vortragsreihe wird fortgesetzt am 18. März mit dem Thema: „Naturblumenwiesen anlegen und pflegen im Garten“
Auch dieser Vortrag bietet wieder wertvolle Tipps für naturnahes Gärtnern und mehr Biodiversität im eigenen Grünraum.
Mit der weiteren Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden um Ihnen die Nutzerfreundlichkeit dieser Webseite zu verbessern. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden um Ihnen die Nutzerfreundlichkeit dieser Webseite zu verbessern. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.